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Gedankenfreiraum - Alle Beiträge
Überleben, spüren, leben – eine leise Betrachtung
Wenn man sie erlebt, merkt man schnell: Sie hört wirklich zu. Nicht dieses oberflächliche Nicken. Sondern dieses stille, aufmerksame Zuhören, bei dem der andere plötzlich merkt: Ich werde gesehen. Was man nicht sofort sieht: Sie hat früh gelernt, Stimmungen zu lesen. Gesichter. Zwischentöne. Unausgesprochene Spannungen. Als Kind war das kein Talent. Es war Überlebensstrategie. Sie wusste oft nicht, wann Wärme kommt und wann Kälte. Ob sie richtig ist oder zu viel. Ob sie stolz
meingedankenfreira
22. Feb.2 Min. Lesezeit


Hier stehe ich
In mir lebt dieses kleine Mädchen. Dieses Mädchen, das nie wirklich Mädchen sein durfte. Das zu früh stark war. Zu früh vernünftig. Zu früh verantwortlich für Gefühle, die eigentlich nicht ihre waren. Sie kann sich über die kleinsten Dinge freuen. Über Sonne im Gesicht. Über ein ehrliches Lachen. Über dieses eine Gefühl, wenn jemand sie wirklich sieht. Sie würde am liebsten jeden Tag staunen, vertrauen, lieben – ohne Sicherheitsnetz, ohne Exit-Strategie. Und dann bin da ich.
Katja
22. Feb.2 Min. Lesezeit


Zwischen Wellen und Funken
Es war eine Woche voller Wellen. Einerseits Sorgen, kleine Schreckmomente, Momente, die mich kurz innehalten liessen, und andererseits so viel Lachen, dass es sich fast wie eine Gegenkraft zu all der Schwere anfühlte. Es war, als hätte das Leben mir in den letzten Tagen gezeigt, wie nah Freude und Unsicherheit beieinander liegen – wie zwei Seiten derselben Medaille, die sich ständig drehen. Besonders eine Situation hat mich aus meiner gewohnten Komfortzone gerissen. Eine Situ
meingedankenfreira
22. Feb.2 Min. Lesezeit


Mützenzeit – oder kleine Momente der Ruhe
Manchmal fangen Dinge ganz einfach an. Ich hatte kalte Ohren. Also habe ich mir eine Mütze gemacht. Und dann gleich noch eine. Und noch eine – mit Bommel. Weil es so gut tat. Dieses ruhige Arbeiten am Abend, Masche für Masche, während Leo neben mir liegt oder auf meinem Schoss schläft. Das gleichmässige Tun, das weiche Gefühl der Wolle – das ist für mich so ein Moment des Runterkommens. Kein Plan, keine grosse Idee. Einfach Tun. Und jetzt liegen hier ein paar Mützen. Jede ein
meingedankenfreira
22. Feb.1 Min. Lesezeit


Zehn Jahre ohne dich
Heute sind es zehn Jahre, seit du gegangen bist. Wenn ich ehrlich bin, denke ich gar nicht oft an dich. Unsere Geschichte war schwierig – vieles war schmerzhaft, manches ist bis heute unaufgelöst. Und trotzdem trage ich dich auf eine stille Weise in mir. In den letzten zwei Jahren deines Lebens durfte ich dich sehr intensiv begleiten. Das war nicht einfach, aber es hat mir viel bedeutet. Ich konnte Dinge sehen, verstehen, und vielleicht zum ersten Mal loslassen – dich und auc
meingedankenfreira
22. Feb.1 Min. Lesezeit


Leo - Kratzbaum
🐾 Miau zusammen, hier ist euer Leo 🐾 Also, ich muss euch unbedingt was erzählen: Letzte Woche hat Mama mir einen neuen Kratzbaum hingestellt – und was soll ich sagen? Ich LIEBE ihn! Er ist riesig, gemütlich und steht perfekt am Fenster, genau mit Blick auf mein Vogelhäuschen. 🐦 Ich sag’s euch, das ist wie Katzenkino in HD! Da kann ich stundenlang sitzen, gucken, wispern und mit den Pfötchen zucken. Aber das Beste kommt noch: Es gibt da so eine Plexiglas-Kuppel. Am Anfang d
meingedankenfreira
22. Feb.3 Min. Lesezeit
Wenn Kommunikation nur in eine Richtung geht
Ich habe in den vergangenen Jahren – immer wieder dieselbe Erfahrung gemacht: Es gibt Menschen, die im sogenannten ersten Signal agieren. Menschen, deren Nervensystem ständig im Alarmzustand ist, selbst dann, wenn eigentlich keine Gefahr besteht. Und mit solchen Menschen eine klare, ehrliche, respektvolle Kommunikation zu führen, ist nahezu unmöglich. Solange alles oberflächlich bleibt, funktioniert es. Solange es um Fakten geht, um Alltägliches, um das, was keine emotionale
meingedankenfreira
22. Feb.2 Min. Lesezeit


Einen besinnlichen 1. Advent
Ich wünsche euch einen wunderschönen 1. Advent – und eine besinnliche, ruhige Adventswoche. Eine Zeit, in der ihr nicht dem hektischen Treiben, dem Kommerz und dem unvermeidlichen Stress verfallen müsst, der oft wie selbstverständlich mit dieser Jahreszeit einhergeht. Sondern eine Zeit, in der ihr euch wirklich auf das Wesentliche besinnt – auf die kleinen, stillen Momente, die uns Wärme schenken. Für mich persönlich ist die Adventszeit dieses Jahr ein sehr starkes, fast scho
meingedankenfreira
22. Feb.2 Min. Lesezeit
Weggefährten
Es war ein schöner Sommer – aber auch ein anstrengender. Einer, der mich körperlich und gesundheitlich gefordert hat, und der mich daher langsam, aber sicher auch psychisch an meine Grenzen brachte. Und doch trat an meinem (körperlich) schlimmsten Tag jemand in mein Leben, den ich heute sehr schätze. Anfangs habe ich die Begegnung mit viel Vorsicht genossen, habe abgewogen, beobachtet, versucht zu verstehen, wie diese Person tickt. Heute weiss ich, dass sie Offenheit, Respekt
meingedankenfreira
22. Feb.2 Min. Lesezeit


Ein Schritt nach dem anderen. Aber vorwärts.
Das letzte Jahr war hart – trotz allem, was ich aufgegleist und vorbereitet habe. Viel Arbeit, viel Durchhalten. Jetzt beginnt dieses Jahr direkt mit wichtigen Terminen und möglichen Entscheidungen. Dinge, die Richtungen vorgeben können. Und ich hoffe gerade einfach auf Bewegung. Auf Entscheidungen. Auf ein Vorwärts. Gesundheitlich, beruflich, persönlich. Mehr Stabilität, mehr Leben, mehr Ankommen im eigenen Weg. Und darauf, dass sich all das Durchhalten langsam auszahlt.
Katja
2. Feb.1 Min. Lesezeit


Hoffnung
Ich habe den Glauben an die Freude nicht verloren. Nicht an die leisen Momente. Nicht an das kurze Aufatmen. Nicht an dieses warme Gefühl, wenn etwas Kleines genau zur richtigen Zeit passiert. Aber ich habe den Glauben daran verloren, dass mir etwas Gutes passiert. Dass es einmal leicht wird. Dass Glück bleibt. Und deshalb habe ich aufgehört zu hoffen. Oder zumindest dachte ich das. Hoffnung hat mich müde gemacht. Sie war oft ein Versprechen, das nicht gehalten wurde. Ein „V
Katja
13. Jan.2 Min. Lesezeit


Muss ich etwas erreichen?
Es gibt eine Angst, die mich schon lange begleitet. Die Angst, eines Tages zurückzublicken und festzustellen: Ich habe nichts erreicht. Zwanzig Jahre meines Lebens waren geprägt von "Krankheit" (Erlebtem). Von Stillstand. Von Überleben statt Gestalten. Während andere Karrieren aufgebaut, Familien gegründet, Häuser gekauft, Meilensteine gesammelt haben, habe ich versucht, durch den Tag zu kommen. Oft war das schon alles, was möglich war. Heute kann ich nicht mehr so, wie ich e
Katja
6. Jan.3 Min. Lesezeit


Nur wer fühlt, kann wirklich lieben
Manchmal braucht es das Zerbrechen, um zu verstehen, was Ganzsein bedeutet. Manchmal muss das Herz brennen, damit es wieder leuchten kann. Du weisst, wie es ist, stark zu sein. Still zu tragen. Zu funktionieren, wenn andere längst zerfallen wären. Du kennst Disziplin, Stolz, Schweigen. Und doch, tief in dir, ruft etwas: Nach Berührung. Nach Wahrheit. Nach Gefühl. Nur durch Schmerz und Leid erkennen wir, wie kostbar das Gute ist. Das Lächeln, das nach Tränen kommt, trägt eine
Katja
4. Jan.1 Min. Lesezeit


Tanzen trotz Angst
Manchmal beginnt Mut nicht mit einem großen Schritt, sondern mit einem inneren Ringen, das niemand sieht.
Katja
4. Jan.2 Min. Lesezeit


Gesehen werden
Es ist seltsam, plötzlich gesehen zu werden. Nicht, weil man es nicht will – sondern weil man so lange damit gelebt hat, nicht gesehen zu werden. Jahrelang übersehen. Jahrelang das Gefühl, lauter sprechen zu müssen, deutlicher zu werden, sich erklären zu müssen, um überhaupt wahrgenommen zu werden. Jahrelang dieses leise Ziehen im Inneren: Bin ich zu wenig? Oder einfach unsichtbar? Und dann passiert etwas. Keine äussere Sensation. Keine laute Veränderung. Sondern eine innere
Katja
3. Jan.1 Min. Lesezeit


Frohes Neues Jahr
Das Jahr hat nach vielen Tagen im Nebel mit einem wunderschön sonnigen Tag begonnen. Und genauso schliesst es nun wieder – nach einigen schweren, grauen Tagen, erneut in strahlendem Licht. Gerade eben durfte ich mein Gesicht ganz bewusst der Sonne zuwenden und diesen Moment tief in mich aufnehmen. Dieses Jahr war – wie für so viele – kein leichtes. Es hat gefordert, geprüft und manchmal auch müde gemacht. Und doch liegt genau darin etwas Hoffnungsvolles: die Gewissheit, dass
Katja
31. Dez. 20251 Min. Lesezeit


Katja
26. Dez. 20250 Min. Lesezeit


Durchhalten im Schleudergang
Ach, dieses Jahr hat es wirklich in sich. Mein Körper wird ordentlich durchgeschüttelt, als hätte jemand beschlossen, ihn auf Dauerschleudergang zu stellen. Kaum ist es wieder einigermassen gut, kaum habe ich dieses zarte Gefühl von Jetzt kann ich kurz durchatmen , kommt schon die nächste Welle. Und sie kommt zuverlässig, ohne Vorwarnung, ohne Rücksicht. Heute war ich bei einem Notfalltermin. Ich bin hingegangen, um ein Ergebnis zu bekommen, das mich einerseits schockiert hat
meingedankenfreira
17. Dez. 20252 Min. Lesezeit


Dritter Advent – ein Geschenk vor der Haustür
Für den dritten Advent war eigentlich etwas ganz anderes ausgemacht. Ein kleiner Weihnachtsmarkt hier in der Gegend, danach noch zu meinem Bruder, der Geburtstag hat und seinen Tag der offenen Tür feierte. Ein guter Plan. Ein ruhiger Plan. Ein sicherer Plan. Und dann kam K. Am Tag zuvor hatte sie mich „erwischt“ und ganz nebenbei gefragt, ob ich Alphorn mag. Im Arenenberg gäbe es ein kleines Konzert. In mir ging erst einmal alles durcheinander. Zu viel. Zu kurzfristig. Zu off
meingedankenfreira
15. Dez. 20252 Min. Lesezeit


Ein Freitag, der mein Herz wieder aufgestellt hat
Manchmal gibt es Tage, die einen sanft aus einer schweren Phase herausheben. Tage, die sich nicht laut ankündigen, sondern einfach passieren – und plötzlich ist da wieder dieses Gefühl von Leichtigkeit. Genau so ein Tag war dieser Freitag für mich. Nachdem ich die monatliche Samstagabend-Tanznacht absagen musste und auch meinen üblichen Freitagstermin wegen eines Arztbesuchs nicht wahrnehmen konnte, war die Sehnsucht nach meinem kleinen Wochenhighlight gross. Vielleicht gerad
meingedankenfreira
16. Nov. 20253 Min. Lesezeit
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